Die neue Lust auf Luxus-SUVs

Mai 2016

Kraft, Lifestyle, Luxus – die neuen Sport Utility Vehicles der Luxusklasse geben den Trend zu Geländewagen für die Straße einen neuen Kick. Jetzt starten mit Bentley und Jaguar zwei Top-Brands in diesem Segment.

Man fragt sich, warum Autofahrer nicht schon viel früher danach verlangt haben, nach SUVs, neudeutsch Sport Utility Vehicles. Bieten sie doch gegenüber klassischen Limousinen und Kombis noch eine ganze Reihe von zusätzlichen Attraktionen. Der bequemere Ein- und Ausstieg, die höhere Sitzposition, die bessere Übersicht und – in der Kaufentscheidung nicht zu unterschätzen – das subjektiv höhere Sicherheitsgefühl. Hinzu kommen eine gute Variabilität sowie der zweifellos coolere Auftritt in Sachen Lifestyle.

Keine andere Autogattung legte in den vergangenen Jahren eine steilere Karriere hin. Und wie es aussieht, wird sich an diesem Trend wohl auch in Zukunft wenig ändern. In Europa ist heute jedes vierte neu zugelassene Auto ein SUV. Im Jahre 2020, so schätzen Experten, dürfte die weltweite Nachfrage nach SUVs bei 20 Millionen Fahrzeugen liegen. Selbst Hersteller, die man früher niemals mit den höher gelegten Gefährten in Verbindung gebracht hätte, stehen vor einem Paradigmen-Wechsel. Jüngste Beispiele sind Bentley und Jaguar. Bald folgen Lamborghini, Aston Martin und, ja, richtig gelesen, Rolls-Royce. Welchen Einfluss SUVs auf die Absatzentwicklung haben, zeigt eindrucksvoll Porsche. Mit Cayenne und Macan verkauft die Stuttgarter Sportwagenfirma mehr als doppelt so viele SUVs wie von allen restlichen Baureihen zusammen.

Zu den absoluten Überfliegern im Luxus-Segment zählt ganz klar der Bentley Bentayga. Er soll und wird die britische Edelmarke zu neuen Höhen treiben. Die Produktion ist bereits bis weit ins Jahr 2017 ausverkauft. Trotz eines Preises von mindestens 208.488 Euro. Dafür taucht der Bentayga-Besitzer ein in eine SUV-Welt, wie es sie bislang nicht gab. Angetrieben wird der britische Bolide von einem 608 PS starken W12-Motor. Zur Verfügung stehen 900 Newtonmeter an Drehmoment. Genug, um den Bentayga in 4,1 Sekunden von 0 auf 100 km/h zu beschleunigen. Als Spitzengeschwindigkeit gibt Bentley unglaubliche 301 km/h. Die Superlative machen natürlich auch im Interieur nicht halt, wo Dutzende von Kunsthandwerkern damit beschäftigt sind, das Cockpit in eine wohlduftende Luxus-Leder-Lounge zu verwandeln. Wem das nicht reicht, darf genüsslich in der Liste der Sondereditionen blättern. Hier gibt es unter anderem einen Picknick-Koffer für 24.990 Euro oder eine Tourbillon-Uhr von Breitling für 10.000 Euro. Auch Polo-Spieler und Yacht-Eigner kommen auf ihre Kosten. Erstmals überhaupt bietet Bentley eine Anhängerkupplung an. Im nächsten Jahr erhält der Bentayga ein Herz von Audi, was die Nachfrage weiter nach oben treiben dürfte. Unter der Haube arbeitet dann der 435 PS starken V8-Biturbo-Diesel aus dem SQ7.

Der zweite britische SUV-Emporkömmling heißt Jaguar. Und mit dem F-Pace ist der Traditionsmarke, seit sechs Jahren im Besitz des indischen Tata-Konzerns, auch gleich ein Volltreffer gelungen. Ohne den Wagen auch nur einen Meter bewegt zu haben, unterschrieben bisher weltweit mehr als 10.000 Kunden einen Kaufvertrag. „Eine so hohe Nachfrage noch vor der Markteinführung hatten wir noch nie", sagt Peter Modelhardt, der Geschäftsführer von Jaguar Deutschland. Es zeugt zudem von viel Vertrauen in die Marke. Und in die Arbeit der Ingenieure. Seit Jahren hat Jaguar einen Lauf, liefert Hightech, schickes Design, effiziente Antriebe und eben auch noch das bisschen Exotik, was man bei der Konkurrenz vermisst.

Wie die beiden Limousinen XE und XF basiert auch der F-Pace auf einer neuartigen Aluminium-Struktur. Das macht ihn leicht und stabil, was sich wiederum positiv aufs Fahrverhalten auswirkt. Am meisten Freude hinter dem Lenkrad liefert der Sechszylinder-Diesel, ein Genuss an Laufkultur, kernig-bulligem Klang und einer souveränen Kraftentfaltung. Eher weniger nachgefragt in Deutschland dürfte der Dreiliter-V6-Kompressor-Motor aus dem F-Type sein. Ihn gibt es mit 340 oder 380 PS. Die Volumenmotorisierung bildet bei uns klar der kleine Vierzylinder-Diesel, eine komplette Eigenentwicklung von Jaguar. Im F-Pace leistet der Zweitliter 180 PS, womit man im Alltag bestens zurechtkommt. Zudem fährt sich das britische SUV in dieser Kombination ausgesprochen handlich. Und der Verbrauch von nur 4,9 Liter (entspricht einem CO2-Ausstoß von 129 g/km) dürfte den F-Pace ganz nach oben auf die Liste der Dienstwagenfahrer katapultieren.

Auch in der Disziplin Package ließen sich die Jaguar-Entwickler nicht lumpen. Der Kofferraum bietet mit 650 Litern Gardemaß. Liegen die Rücksitzlehnen flach – per Fernbedienung vom Laderaum aus – sind es sogar 1740 Liter. Zudem besitzt der F-Pace neigungsverstellbare Rücksitzlehnen und die Heckklappe lässt sich per Fußschwenk öffnen. Vielseitiger war noch kein Modell von Jaguar.

 

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